Daan Bijman, boswachter bij PWN

„Je tiefer man in die Dünen geht, desto mehr fühlt man sich eins mit der Natur.“

„Je tiefer man in die Dünen geht, desto mehr fühlt man sich eins mit der Natur.“

Seit 2019 ist Daan Bijman (25) Förster bei PWN. Eine Position, die wie für ihn gemacht ist. Er wuchs im Dünengebiet von Wijk aan Zee bis Bergen auf und kennt es daher in- und auswendig. Sein Lieblingsort wird dich also nicht überraschen, obwohl er auch weitere überraschende Tipps in Hart van Noord-Holland hat!

Bezoekerscentrum de Hoep

Von drinnen nach draußen

Daan kümmert sich unter anderem um die Aufklärung und informiert die Besucher im Besucherzentrum de HOEP in Castricum und im Noordhollands Duinreservaat. „Das Besucherzentrum ist der perfekte Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch diese Natur. Wir arbeiten an einer neuen Ausstellung, die Hintergründe darüber gibt, was in den Dünen zu erleben ist, und die auch erklärt, warum wir Dinge so tun, wie wir sie tun. Danach geht es von drinnen nach draußen, wo diese Geschichte sichtbar wird.“

Vogels

Von klein auf beschäftigte sich Daan mit Vögeln und war von der Natur fasziniert. „Ein weiterer Bestandteil meiner Arbeit ist die Überwachung der Tiere im Gebiet, wie Kaninchen, Schmetterlinge und Sandlaufhölzer. Regelmäßig werden diese nach einer festen Methode gezählt, damit wir gut erkennen, ob eine Art sich gut oder weniger gut entwickelt. Im vergangenen Jahr war es zum Beispiel etwas feuchter, und das sieht man an den verschiedenen Arten, die auch mehr Tierarten anziehen. Wenn man in Richtung Wassergewinnungsgebiet geht, das Infiltrationsgebiet in Castricum, ist das nicht nur ein unglaublich schönes Gebiet, sondern man sieht auch, dass Natur und Wassergewinnung gut zusammenpassen. Außerdem ist dieses Gebiet im Winter sehr attraktiv für Zugvögel. Es gibt eine Strömung im Wasser und es ist etwas wärmer, wodurch es zu den letzten Orten gehört, die zufrieren. Wer Vögel beobachten möchte, sollte hier unbedingt hingehen.“

Natuur in de Regio Alkmaar

Natur

Er merkt, dass die Natur von den Besuchern mehr geschätzt wird. „Vor Corona hatten wir etwa 6 Millionen Besucher, jetzt sind es circa 10 Millionen. Viele Menschen haben eine feste Runde: vom Parkplatz zu einem Restaurant und wieder zurück. Vom Rand der Dünen sind es zum Beispiel 20 Minuten zu Fuß zum Restaurant Kruisberg, ein Ort mit fantastischen Burgern.“

Auch der Strand zieht viele Besucher in der Region Alkmaar an. „Ich persönlich finde den Strand erst bei 25 Grad oder mehr richtig schön, aber auch nach einem starken Sturm. Dann spült alles mögliche an. So hatte ein Kollege Seepferdchen gefunden, eine Seltenheit.“

Heiloo, regio Alkmaar

Heiloo

Früher war Daan täglich in den Dünen unterwegs. Seit er dort arbeitet, kommt er außerhalb der Arbeitszeit nicht mehr so oft dorthin. „Dann spaziere ich gerne auf dem Landgut Ter Coulster und im Heilooërbos. Dort betreibe ich auch Forschung. Ich streife auf dem Quadratmeter nach Raupen, Insekten oder Pflanzen. An einem schönen Tag besuche ich auf jeden Fall auch die Eisdiele Di Fiorentina in Heiloo. Dort gibt es fantastisch leckeres italienisches Eis. Aber ich bin nicht nur in der Natur zu finden. Ich gehe auch gerne in Alkmaar shoppen und dort etwas essen. Der Vorteil von Alkmaar: Es gibt so viele Restaurants, dass immer etwas dabei ist, worauf man Lust hat. Ganz in der Nähe haben wir letztes Jahr das Proeflokaal Hop in Heiloo entdeckt. Es wurde 2021 eröffnet und hat viele verschiedene Biere vom Fass. Es wird nach und nach zu unserer Stammkneipe.“

Noord-Hollands duinreservaat

Zukunft

Das Nordholländische Dünenreservat erstreckt sich über etwa 5.700 Hektar und wächst weiterhin. „Am Rand der Dünen sieht PWN Chancen, auf ehemaligem Ackerland neue Natur zu schaffen. Das Naturprojekt De Vlotter bei Heemskerk ist ein solches Gebiet, das derzeit entwickelt wird. Ab dem Frühjahr 2022 wird dort Natur mit Freizeitmöglichkeiten kombiniert. Ich bin sehr gespannt, wie es dort später aussehen wird. Etwas nördlicher möchte ich immer noch einmal bei den neuen Hondsbosschen Dünen vorbeischauen. Dort wurden bereits viele besondere Vogelarten gesichtet, die selten in den Niederlanden zu sehen sind und zufällig hierher gekommen sind. Ich finde die dort entwickelte Natur interessant und verfolge die Entwicklungen deshalb gerne.“